Debstedt. Auch in diesem Jahr wird das traditionelle Osterfeuer in Debstedt auf dem zentralen Marktplatz stattfinden. Aus Sicherheitsgründen ordnete der Ortsrat statt eines Buschfeuers ein Abbrennen von Holz in einem Feuerkorb an. Die Firma Harrje stellt das Gerüst und Holzbau Holger Schmidt wird das Brennmaterial zur Verfügung stellen. Anlieferung von Baum- und Strauchschnitt ist nicht möglich. „Hundertzehn“ lies Debstedts Ortsbürgermeister Bernd Krüger verkünden. Gemeint waren seine geheimen Informationen vom Osterhasen. Diese Anzahl der Schoko-Vertreter des Langohres werden an die Kinder des Ortes verteilt. Für das leibliche Wohl sorgen die Dorfjugend sowie der Schützenverein. Mit tatkräftiger Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr werden die Flammen gegen 19 Uhr entfacht. (moo)
Jetzt wird wieder „Klar Schiff“ gemacht in der großen Gemarkung von Debstedt dachte sich Ortsbürgermeister Bernd Krüger (knieend vierter von rechts) bei der jährlichen Ortsreinigung. Insgesamt 62 Hände beteiligten sich an dieser Wochenendaktion. Aber dem Ortschef blieb es schon am Vortag sprichwörtlich im Halse stecken: Gegen 19 Uhr meldete ein aufmerksamer Mitbewohner in der Gemarkung die Sichtung von prall mit Fäkalien gefüllte Inkontinenzartikel unverpackt am Wegesrand. „Da darf keiner mit seinen Händen ran – nur mit schwerem Gerät kann hier entsorgt werden“ ordnete der Ortsbürgermeister an. Und von den zahlreich abgelegten Altreifen ist ja genug berichtet worden. Insgesamt fünf Treckergespanne zogen über die weitläufigen Wege in Debstedt. Und dann gab es da während der laufenden Aktion eine deftige finanzielle Unterstützung. Aus dem Gewerbegebiet an der Autobahn wurde dem Förderverein eine dreistellige Spende zugesagt. (moo)
Umrahmt von Ortrud Morick und Manuela Buck (DRK) stellten sich die beiden Erstspender Ralf Wergiw (2.v.l.) sowie Jens Möller (2.v.r.) und der Jubilar Franz Hesskamp mit seiner 25. Blutspende dem Fotografen.
Das bekannte leckere Buffet lockte beim letzten Blutspende-Termin des DRK 119 Personen zum Aderlass. Die Ortsvereinsvorsitzende Ortrud Morick hat mit hrem Team in zwei Schichten vor die tolle Verpflegung gesorgt. Sechs Erstspender waren dieses Mal dabei und Franz Hesskamp und Olaf Wahner gaben zum 25. Mal ihr Blut ab. Neu im Programm haben die Rotkreuzler jetzt zur Auffrischung oder Neuerwerb einen Erste-Hilfe-Kursus. Mit dem Erwerb des Führerscheins mussten schon immer alle Bewerber einen mehrstündigen Kursus in Erster Hilfe absolvieren. Nun, diese Kenntnisse sind jetzt bei vielen schon lange her – oftmals schon Jahrzehnte. Am Samstag, 21. März startet zur intensiven Auffrischung eine umfangreiche Erste Hilfe-Ausbildung: Acht Stunden umfasst dieser lebensrettende Lehrgang und wird von acht bis 16 Uhr im Gemeindehaus Debstedt angeboten Unterweisungen in Sachen Eigenschutz, Absicherung, Notruf sowie Retten aus Gefahr bilden das erste Schwerpunktthema. Weiter auf dem Programm stehen Maßnahmen bei verschiedenen Verletzungen (Verbrennungen, Knochenbrüche und stark blutende Wunden), Erkennen von Erkrankungen mit Ergreifen von entsprechenden Maßnahmen. Natürlich steht auch – so die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ortrud Morick – die klassische Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit, Herzkreislauf-Stillstand, stabile Seitenlage, Herz-Lungen Wiederbelebung, Helmabnehmen bei Zweiradfahrern und Übungen an Rettungsgeräten auf der Tagesordnung. Die Teilnehmergebühr beträgt 50 Euro pro Person – DRK-Mitglieder können sich kostenfrei weiterbilden lassen. Dieser Kurs ist auch für betriebliche Ersthelfer und Führerscheinerwerber geeignet. Anmeldung über www.drk-wem.de/erste-hilfe (Übersicht Kurse).
Die beiden zum Hauptfeuerwehrmann beförderten Monika Günther und Florian Gelitzki (mit Urkunden) sowie die Leitung der FFW Geestland mit (v.l.) Michael Rinas, Matthias Wille, Marco Hosten, Christian Holst und neben den geehrten Günter Diekhoff, Hendriw Wohlers, Ortsbürgermeister Bernd Krüger sowie Geestelands Ratsherr Niklas Grebe.
Voller Einsatz der Wehr Debstedt
Debstedt. Da hatte Ortsbrandmeister Christian Holst seitenweise die Einsätze der Wehr für das vergangene Jahr aufgelistet. Insgesamt gab es 47 Alarmierungen von der Leitstelle Bremerhaven, die sich in 24 Brandmeldungen, 19 Hilfeleistungen sowie vier Übungen aufteilten. Kurioses, aber auch einen mutwillige Fehlalarm hatte Holst auf den Zettel. Und das Einsatzjahr 2025 begann für die Brandschützer wenige Minuten nach dem Jahreswechsel: 0.21 Uhr rückten die Debstedter zu einem Wohnhausbrand in Langen aus. Keine acht Stunden später der nächste Einsatz im Seepark-Internat und um 11.11 Uhr musste dann bei der Autobahn-Polizei des Ortes ein umgestürzter Baum zerlegt werden. Spannend wurde es dann auch für die langgedienten Löschkräfte bei einem Brand in einem Hauswirtschaftsraum in Langen: Eine Photovoltaikanlage mit Akkuspeicher entzündete sich immer wieder von selbst. Eine solche Situation hatte die Wehr bisher noch nicht bewältigt. Kollegiale Unterstützung leisteten die Geestländer der Berufswehr Bremerhaven durch eine Wasserförderung bei einem Gartenlaubenbrand im Fehrmoor.“Die Zusammenarbeit der beiden Wehren lief bestens“ waren die erklärenden Worte von Christian Holst. Aber auch einer unsinnigen Falschmeldung musste die Wehr nachgehen. Gemeldet wurde der Leitstelle, dass zwei Personen bewusstlos nach einem Gasaustritt hinter einer Tür liegen. Ein Scherz, wie sich hinterher herausstellte. Aber auch ein toter Fuchs ließ die Wehr ausrücken. Ein im Internet bestelltes Fuchsfell sorgte für den Verdacht, dass die Gasleitung eventuell undicht ist. Das Ergebnis: im gelieferten Paket war nicht nur das gewünschte Fell – der tote Fuchs steckte auch noch drin. Der Dachstuhlbrand in der Imsumer Straße ist sicherlich noch allen im Bewusstsein und bei einem Flächenbrand im Tannenkamp konnte dank des Löschfahrzeuges mit 1800 Liter Fassungsvermögen die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden. Zwei Beförderungen nahmen dann die offiziellen Vertreter von der Verwaltung und Feuerwehr vor. Monika Günther und Florian Gerlitzki tragen jetzt den Titel des Hauptfeuerwehrmannes. Stadtrat Niklas Grebe dankte den Einsatzkräften ausführlich für den geleisteten Einsatz.
Debstedt. Der Schützenverein Debstedt hat auf seiner Jahreshauptversammlung einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Entscheidung viel dann einstimmig auf Kay Hannig. Da wartet aber ordentlich Arbeit auf den Vorstand mit seinem Chef Thore Winkler. Der Terminplan ist neben den umfangreichen Trainingszeiten mit zahlreichen Veranstaltungen gespickt. Hervorzuheben ist neben der eigenen Vereinsmeisterschaft, die Voraussetzung für die Teilnahme an weiterführenden Wettbewerben ist, eine Beteiligung der Debstedter Schützen an den Kreismeisterschaften. Ganz oben auf der Tagesordnung standen die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Seit 60 Jahren ist Wolfgang Graf dabei, 40 Jahre Treue hielten bisher Elke Esch, Hildegard Klenke, Waltraud Klenke, Werner Krüger, Ursula Meißner sowie Almut Winkler die Treue und Sören Morick ist seit 25 Jahren dabei. Auf dem Stundenzettel stehen jetzt der Skat- und Knobelabend am 21. Februar, das Eröffnungsschießen am 21. März, das Pokalschießen für auswärtige Vereine ist für den 22. und 23. April angesetzt, vom 26. bis 28. Juni wird das Hauptschützenfest auf dem Schießstand ausgetragen und das Herbstschießen findet am 3. Oktober statt. Sicherlich nicht nur der guten Nachwuchsarbeit ist den Debstedter Schützen zu verdanken, dass der Kyffhäuserbund plant, die Kreismeister-, Landesmeister- und eventuell die Bundesmeisterschaften auf dem Stand an der Weidestraße auszurichten.
Strahlende Gesichter bei den Hospiz-Verantwortlichen: (von links) Maik Hinrichs, Sandra Holleitner, Ute Schneider-Smietana (alle HavenHospiz Bremerhaven), Eishockey-Manager Alfred Prey, Annette Butzke von der Elbe-Weser-Sparkasse, Einrichtungsleiderin Astrid Hedtke sowie DRK Wesermünde Vorstandsvorsitzender Henning Dageförde.
Kreis Cuxhaven/Bremerhaven. Da hatten die starken Männer auf dem Eis wohl ein ganz warmes Herz: Bei einem Heimpiel in der Bremerhavener Eisarena sammelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fischtown-Pinguins Spenden für die Hospiz-Arbeit im Bereich Kreis Cuxhaven und Bremerhaven. Jetzt überreichte Eishockey General Manager Alfred Prey zwei dicke Schecks von der Elbe-Weser-Sparkasse an die örtlichen Vertreter vom Haven Hospiz der Seestadt sowie vom DRK Hospiz im Cuxland. Und die Summen für die notwendige Arbeit in diesem ganz schwierigen und nicht einfach zu bewältigenden Bereich hatten es in sich: Jeweils 12.500 Euro fließen an die beiden Institutionen. Vor rund 25 geladenen Gästen begrüßte Rolf Sünderbusch, Vorsitzender der DRK-Stiftung Wesermünde, die Runde. Bei solch einer Aktion ließen sich natürlich Landrat Thorsten Krüger und namhafte Vertreter der Eishockey-Sponsoren blicken. Mit einem halbstündigen Rundgang von Einrichtungsleiterin Astrid Hedtke wurde den Besuchern deutlich vor Augen geführt, was es heißt, in einem Hospiz zu arbeiten und den Gästen rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen. Behandlungsräume zum Entspannen stehen den maximal acht Gästen im DRK Hospiz im Cuxland in Debstedt zur Verfügung. Auch ein Raum der Stille zum Innehalten ist vorhanden. Die Gästezimmer, so Vorstandsmitglied Jens Patermann vom DRK-Wesermünde, sind einschließlich des separaten Badezimmers rund 33 Quadratmeter groß. Bei der Planung dieser Immobilie wurde Wert darauf gelegt, dass die Gästezimmer nicht zum Spadener Weg hin ausgerichtet sind – aus allen Räumen blickt man in die Natur. Und schon kommt die Nutzung des weitläufigen Gartens ins Spiel. Alle Gäste können von ihrem Zimmer aus selbst bettlägerig das Ambienteim Freien genießen. Und die Küche? Das Mittagessen wird von der DRK-Internatsküche (gleich neben dem Hospiz angesiedelt) geliefert. Frühstück, Kaffee und Kuchen sowie Abendbrot wird direkt zubereitet. Für Angehörige gibt es aber die Möglichkeit, spezielle Mahlzeiten selbst zu fertigen. Ganz oben auf der Wunschliste der Einrichtungen stehen neue Therapiegeräte. Aber auch auf die direkten Wünsche der Gäste wird eingegangen – ein Strandkorb zum Aufenthalt im Garten soll angeschafft werden
Das Deutsche Rote Kreuz – Ortsverein Debstedt – bietet im März eine umfangreiche Erste Hilfe-Ausbildung an: Acht Stunden umfasst dieser lebensrettende Lehrgang und wird am Samstag, 21. März von acht bis 16 Uhr im Gemeindehaus Debstedt, Am Pfarrhaus 3, durchgeführt. Umfangreiche Unterweisungen in Sachen Eigenschutz, Absicherung, Notruf sowie Retten aus Gefahr bilden das erste Schwerpunktthema. Weiter auf dem Programm stehen Maßnahmen bei verschiedenen Verletzungen (Verbrennungen, Knochenbrüche und stark blutende Wunden), Erkennen von Erkrankungen mit Ergreifen von entsprechenden Maßnahmen. Natürlich steht auch – so die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ortrud Morick – die klassische Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit, Herzkreislauf-Stillstand, stabile Seitenlage, Herz-Lungen Wiederbelebung, Helmabnehmen bei Zweiradfahrern und Übungen an Rettungsgeräten auf der Tagesordnung. Die Teilnehmergebühr beträgt 50 Euro pro Person – DRK-Mitglieder können sich kostenfrei weiterbilden lassen. Dieser Kurs ist auch für betriebliche Ersthelfer geeignet. Anmeldung über www.drk-wem.de/erste-hilfe (Übersicht Kurse).
Reanimation ist im Notfall einfach nur unverzichtbar zur Lebensrettung.
Bei Minustemperaturen sorgte am vergangenen Sonnabend ein eiskaltes Baumfallteam auf dem zentralen Marktplatz in Debstedt für die Zerlegung der Weihnachtstanne, die fünf Wochen lang das absolute Schmuckstück im Ort darstellte. 16 Meter hoch ragte das Exemplar gen Himmel und brachte stolze 3,7 Tonnen Gewicht auf die Waage. Die Äste und Zweige werden bis zur Tannenbaumsammlung des Lion-Clubs am 17. Januar vor Ort gelagert. Der schwere Stamm geht nach einer Spendenaktion vom Weihnachtsmarkt an Tim Bohlmann – eine Menge Holz. Fazit von Marco Kolle (Organisator und Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Debstedt): „Baum ist weg – vielen Dank an die Helfer“. Eine warme Mahlzeit wurde dann den Mitarbeitern im Gemeindehaus serviert.
Nun, der Ort ist jetzt mal nicht gerade von sehr großen Erhebungen umgeben, eher weniger. Kein Deich, kein Berg, nur Flachland – aber dafür haben wir clevere Kids. Versteckt hinter dem Ameos-Krankenhaus gab es einen interessanter Hügel zu entdecken. Ortsratsmitglied Michael Brümmer konnte hier das turbulente Treiben beobachten. „In den Ferien war hier der Teufel los“ waren seine lockeren Worte. Brümmer konnte während der Abfahrts-Saison zahlreiche leuchtende Augen der Kinder im Schneetreiben entdecken.
Auch nach den Ferien nutzten die Debstedter Kinder mit ihren Schlitten die rasante Abfahrt am Spadener Weg.