Fischtown Pinguins unterstützen Hospiz

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Strahlende Gesichter bei den Hospiz-Verantwortlichen: (von links) Maik Hinrichs, Sandra Holleitner, Ute Schneider-Smietana (alle HavenHospiz
Bremerhaven), Eishockey-Manager Alfred Prey, Annette Butzke von der Elbe-Weser-Sparkasse, Einrichtungsleiderin Astrid Hedtke sowie
DRK Wesermünde Vorstandsvorsitzender Henning Dageförde.

Kreis Cuxhaven/Bremerhaven. Da hatten die starken Männer auf dem Eis wohl ein ganz warmes Herz: Bei einem Heimpiel in der Bremerhavener Eisarena sammelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fischtown-Pinguins Spenden für die Hospiz-Arbeit im Bereich Kreis Cuxhaven und Bremerhaven. Jetzt überreichte Eishockey General Manager Alfred Prey zwei dicke Schecks von der Elbe-Weser-Sparkasse an die örtlichen Vertreter vom Haven Hospiz der Seestadt sowie vom DRK Hospiz im Cuxland. Und die Summen für die notwendige Arbeit in diesem ganz schwierigen und nicht einfach zu bewältigenden Bereich hatten es in sich: Jeweils 12.500 Euro fließen an die beiden Institutionen. Vor rund 25 geladenen Gästen begrüßte Rolf Sünderbusch, Vorsitzender der DRK-Stiftung Wesermünde, die Runde. Bei solch einer Aktion ließen sich natürlich Landrat Thorsten Krüger und namhafte Vertreter der Eishockey-Sponsoren blicken. Mit einem halbstündigen Rundgang von Einrichtungsleiterin Astrid Hedtke wurde den Besuchern deutlich vor Augen geführt, was es heißt, in einem Hospiz zu arbeiten und den Gästen rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen. Behandlungsräume zum Entspannen stehen den maximal acht Gästen im DRK Hospiz im Cuxland in Debstedt zur Verfügung. Auch ein Raum der Stille zum Innehalten ist vorhanden. Die Gästezimmer, so Vorstandsmitglied Jens Patermann vom DRK-Wesermünde, sind einschließlich des separaten Badezimmers rund 33 Quadratmeter groß. Bei der Planung dieser Immobilie wurde Wert darauf gelegt, dass die Gästezimmer nicht zum Spadener Weg hin ausgerichtet sind – aus allen Räumen blickt man in die Natur. Und schon kommt die Nutzung des weitläufigen Gartens ins Spiel. Alle Gäste können von ihrem Zimmer aus selbst bettlägerig das Ambienteim Freien genießen. Und die Küche? Das Mittagessen wird von der DRK-Internatsküche (gleich neben dem Hospiz angesiedelt) geliefert. Frühstück, Kaffee und Kuchen sowie Abendbrot wird direkt zubereitet. Für Angehörige gibt es aber die Möglichkeit, spezielle Mahlzeiten selbst zu fertigen. Ganz oben auf der Wunschliste der Einrichtungen stehen neue Therapiegeräte. Aber auch auf die direkten Wünsche der Gäste wird eingegangen – ein Strandkorb zum Aufenthalt im Garten soll angeschafft werden

Erste Hilfe Kursus beim DRK

Das Deutsche Rote Kreuz – Ortsverein Debstedt – bietet im März eine umfangreiche Erste Hilfe-Ausbildung an: Acht Stunden umfasst dieser lebensrettende Lehrgang und wird am Samstag, 21. März von acht bis 16 Uhr im Gemeindehaus Debstedt, Am Pfarrhaus 3, durchgeführt. Umfangreiche Unterweisungen in Sachen Eigenschutz, Absicherung, Notruf sowie Retten aus Gefahr bilden das erste Schwerpunktthema. Weiter auf dem Programm stehen Maßnahmen bei verschiedenen Verletzungen (Verbrennungen, Knochenbrüche und stark blutende Wunden), Erkennen von Erkrankungen mit Ergreifen von entsprechenden Maßnahmen. Natürlich steht auch – so die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ortrud Morick – die klassische Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit, Herzkreislauf-Stillstand, stabile Seitenlage, Herz-Lungen Wiederbelebung, Helmabnehmen bei Zweiradfahrern und Übungen an Rettungsgeräten auf der Tagesordnung. Die Teilnehmergebühr beträgt 50 Euro pro Person – DRK-Mitglieder können sich kostenfrei weiterbilden lassen. Dieser Kurs ist auch für betriebliche Ersthelfer geeignet. Anmeldung über www.drk-wem.de/erste-hilfe (Übersicht Kurse).

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Reanimation ist im Notfall einfach nur unverzichtbar zur Lebensrettung.

Der Baum ist weg

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Bei Minustemperaturen sorgte am vergangenen Sonnabend ein eiskaltes Baumfallteam auf dem zentralen Marktplatz in Debstedt für die Zerlegung der Weihnachtstanne, die fünf Wochen lang das absolute Schmuckstück im Ort darstellte. 16 Meter hoch ragte das Exemplar gen Himmel und brachte stolze 3,7 Tonnen Gewicht auf die Waage. Die Äste und Zweige werden bis zur Tannenbaumsammlung des Lion-Clubs am 17. Januar vor Ort gelagert. Der schwere Stamm geht nach einer Spendenaktion vom Weihnachtsmarkt an Tim Bohlmann – eine Menge Holz. Fazit von Marco Kolle (Organisator und Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Debstedt): „Baum ist weg – vielen Dank an die Helfer“. Eine warme Mahlzeit wurde dann den Mitarbeitern im Gemeindehaus serviert.

Rodeln in Debstedt

Nun, der Ort ist jetzt mal nicht gerade von sehr großen Erhebungen umgeben, eher weniger. Kein Deich, kein Berg, nur Flachland – aber dafür haben wir clevere Kids. Versteckt hinter dem Ameos-Krankenhaus gab es einen interessanter Hügel zu entdecken. Ortsratsmitglied Michael Brümmer konnte hier das turbulente Treiben beobachten. „In den Ferien war hier der Teufel los“ waren seine lockeren Worte. Brümmer konnte während der Abfahrts-Saison zahlreiche leuchtende Augen der Kinder im Schneetreiben entdecken.

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Auch nach den Ferien nutzten die Debstedter Kinder mit ihren Schlitten die rasante Abfahrt am Spadener Weg.