
Die beiden zum Hauptfeuerwehrmann beförderten Monika Günther und Florian Gelitzki (mit Urkunden) sowie die Leitung der FFW Geestland mit (v.l.) Michael Rinas, Matthias Wille, Marco Hosten, Christian Holst und neben den geehrten Günter Diekhoff, Hendriw Wohlers, Ortsbürgermeister Bernd Krüger sowie Geestelands Ratsherr Niklas Grebe.
Voller Einsatz der Wehr Debstedt
Debstedt. Da hatte Ortsbrandmeister Christian Holst seitenweise die Einsätze der Wehr für das vergangene Jahr aufgelistet. Insgesamt gab es 47 Alarmierungen von der Leitstelle Bremerhaven, die sich in 24 Brandmeldungen, 19 Hilfeleistungen sowie vier Übungen aufteilten. Kurioses, aber auch einen mutwillige Fehlalarm hatte Holst auf den Zettel. Und das Einsatzjahr 2025 begann für die Brandschützer wenige Minuten nach dem Jahreswechsel: 0.21 Uhr rückten die Debstedter zu einem Wohnhausbrand in Langen aus. Keine acht Stunden später der nächste Einsatz im Seepark-Internat und um 11.11 Uhr musste dann bei der Autobahn-Polizei des Ortes ein umgestürzter Baum zerlegt werden. Spannend wurde es dann auch für die langgedienten Löschkräfte bei einem Brand in einem Hauswirtschaftsraum in Langen: Eine Photovoltaikanlage mit Akkuspeicher entzündete sich immer wieder von selbst. Eine solche Situation hatte die Wehr bisher noch nicht bewältigt. Kollegiale Unterstützung leisteten die Geestländer der Berufswehr Bremerhaven durch eine Wasserförderung bei einem Gartenlaubenbrand im Fehrmoor.“Die Zusammenarbeit der beiden Wehren lief bestens“ waren die erklärenden Worte von Christian Holst. Aber auch einer unsinnigen Falschmeldung musste die Wehr nachgehen. Gemeldet wurde der Leitstelle, dass zwei Personen bewusstlos nach einem Gasaustritt hinter einer Tür liegen. Ein Scherz, wie sich hinterher herausstellte. Aber auch ein toter Fuchs ließ die Wehr ausrücken. Ein im Internet bestelltes Fuchsfell sorgte für den Verdacht, dass die Gasleitung eventuell undicht ist. Das Ergebnis: im gelieferten Paket war nicht nur das gewünschte Fell – der tote Fuchs steckte auch noch drin. Der Dachstuhlbrand in der Imsumer Straße ist sicherlich noch allen im Bewusstsein und bei einem Flächenbrand im Tannenkamp konnte dank des Löschfahrzeuges mit 1800 Liter Fassungsvermögen die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden. Zwei Beförderungen nahmen dann die offiziellen Vertreter von der Verwaltung und Feuerwehr vor. Monika Günther und Florian Gerlitzki tragen jetzt den Titel des Hauptfeuerwehrmannes. Stadtrat Niklas Grebe dankte den Einsatzkräften ausführlich für den geleisteten Einsatz.
