
- Vorsitzende des Seemanns-Chores Debstedt Birgit von Roden
Weit über die Grenzen des Ortes hinaus ist der Seemanns-Chor bekannt. Zur Zeit stehen 22 kräftige Männerstimmen bei den Konzerten auf der Bühne. Der Kassenwart konnte bei seinem Bericht einen gesunden Bestand verkünden. Die Vorsitzende Birgit von Roden zog einen großen Bogen über die vielfältigen Auftritte des Chores. Gleich mit im Gepäck hatte sie einen Antrag auf Erweiterung des äußeren Erscheinungsbildes der Seemänner. Farblich gestaltet soll jetzt das weiße Hemd der Sänger mit einem dunkelblauen Halstuch ergänzt werden. Jeden Montag probt der Chor mittlerweile rund zwei Stunden lang im Gemeindehaus Debstedt. Eine umfangreiche Ausrüstung von der Lautsprecheranlage bis zu den Notenständern muss irgendwo deponiert werden. Die bisherige Herberge über dem Kindergarten „An der Alten Mühle“ kann auf Grund der Zuwegung nur noch erschwert genutzt werden. „Wir brauchen nicht viel Platz im Gemeindehaus, nur eine kleine Ecke“ waren die Worte der Vorsitzenden. Aber da gibt es wohl Abstimmungsschwierigkeiten zwischen dem Kirchenvorstand und dem Seemanns-Chor. Debstedts Ortsbürgermeister Bernd Krüger hat sofort ein klärendes Gespräch zwischen beiden Parteien eingefordert. Chorleiter Dieter Stelling dankte bei seinen Worten für die gute Zusammenarbeit und hatte schon die ersten fünf Termine für öffentliche Auftritte genannt. „Jetzt im Frühjahr folgen die weiteren Buchungen“ stellte Stelling klar. Im Raum steht aber immer noch ein möglicher Zusammenschluss mit dem Shanty-Chor aus Wremen. Im vergangenen Herbst wurde bei einer Veranstaltung der NORDSEE-ZEITUNG eine mögliche Fusion angesprochen. So richtig sind sich die beiden Chöre aber noch nicht näher gekommen. Die Debsstedter sind weiterhin an einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert. Und, so weit ist es ja nicht von Wremen nach Debstedt und umgekehrt.