Osterfeuer 2024

Grünschnitt wird in Debstedt gesammelt

Der Ortsrat von Debstedt teilt mit, dass Bewohner des Ortes ihren Strauch- und Baumschnitt aus dem Garten für das Osterfeuer
gebührenfrei anliefern können. Am 22. und 23 März sind jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr die natürlichen Gartenreste auf dem
gekennzeichneten Bereich zu deponieren. Zusätzlich steht zeitlich begrenzt auch der 30. März von 10 bis 14 Uhr für die Abgabe des
Grünschnittes zur Verfügung. Der Brennplatz befindet sich auf dem Debstedter Büttel (Bahnhofsallee Richtung Wehden – über die Bahnschienen geradeaus in die Straße Zum Fehrmoor (Schießstand) auf dem Feld an der linken Seite. „Bei Anlieferung von Müll und Unrat wird der Landkreis ein Abbrennverbot verfügen“ teilt der Ortsbürgermeister Bernd Krüger mit. Die Entsorgung müsste dann vom Ortsrat kostenpflichtig getragen werden. Die Freiwillige Feuerwehr entzündet das Gebrauchsfeuer bei Einbruch der Dunkelheit wenige Minuten nach 18 Uhr am Ostersamstag, 30. März. Für Verpflegung und Getränke ist gesorgt. Auf der letzten öffentlichen Ortsratssitzung Debstedt vom 5. März wurde Seitens des Ortsrates bekannt, dass der Osterhase für die teilnehmenden Kinder auch dieses Jahr wieder eine süße Überraschung bereit hält.

Kirchenvorstand verabschiedet

Aber alle arbeiten weiter

Die Kirche hat sich in ihrer Vorstandsetage neu aufgestellt. Durch den Zusammenschluss der bisherigen eigenständigen Gremien (Debstedt mit Sievern und Wehden) zur Gesamtkirchengemeinde Wesermünde Nord-West bilden jetzt diese Orte mit Langen, Hymendorf, Neuenwalde und Spaden eine Gesamtkirchengemeinde mit einem neuen Kirchenvorstand. Im März wurde in der Landeskirche neu gewählt. Aus Debstedt werden in diesem erweiterten Kreis Sven Asmus, Katrin Kunkel (Sievern) und Jan Heino Hanewinkel mitwirken. Die langjährigen Mitarbeiter im Vorstand Cirstin Bruns, Maike Küther, Jessika Buck und Michaela Rinas bleiben weiterhin berufen für den Ortskirchenvorstand und kümmern sich für die direkten Belange der Gemeinde. Beim Dankesgottesdienst sparte Pastorin Christa Maschke auch nicht mit lobenden Worten und der Frauenkreis der Gemeinde sorgte in voller Besetzung mit 20 Aktiven für eine stimmungsvolle Gesangseinlage des Liedes „Danke“ – textlich passend umgedichtet auf die zurückliegenden Tätigkeiten des ausscheidenden Vorstandes. Als sichtbares Erinnerungszeichen für die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit überreichte Pastorin Maschke einen künstlerisch gestalteten Glasfisch. Im Gemeindesaal nahmen die Geehrten (v.l.) Jan Heino Hanewinkel, Michaela Rinas, Cirstin Bruns, Maike Küther, Jessika Buck, Katrin Kunkel und Sven Asmus bei einem Empfang auch die Blumensträuße vom Ortsrat entgegen.

Der bisherige Kirchenvorstand aus Debstedt, Sievern und Wehden wurde bei einem Festgottesdienst verabschiedet.

Almut Winkler tritt nach 17 Jahren bei den Schützen ab

Wachwechsel im Schützenverein: Nach 17 Jahren an der Spitze des Schützenvereins Debstedt gibt die langjährige Vorsitzende Almut Winkler den Vorsitz an ihren Sohn Thore ab. Im Vereinsheim auf dem Büttel der Ortschaft trafen sich die Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung. Thore Winkler führt jetzt die Schützen an, die mit 94 Mitgliedern (davon 22 Jugendliche) einen Aufwärtstrend verzeichnen konnten. Im letzten Jahr sind 26 Mitglieder neue aufgenommen worden. Anziehungspunkt für die jüngste Generation ist sicherlich das Lasergewehr, wo unter fachkundiger Anleitung schon in Kindesalter (ab dem sechsten Lebensjahr) auf die Scheibe angelegt werden kann. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Frank Bollhorst. Für die Kasse übernimmt jetzt Almut Winkler die Verantwortung. Neu dabei ist Björn Bruns im Team, der als stellvertretender Jugendwart fungiert. Wichtig für das Vereinsleben ist natürlich das gesellige Miteinander. Bianca Bollhorst und Franzi Holst-Sammann unterstützen hier den Vorstand.

Das zieht Kinder und Jugendliche in den Schützenverein: Mit dem Lasergewehr zielen die jungen Schützen (wie hier Danyal Bollhorst) auf die Scheibe.

Verein für Deutsche Schäferhunde

Neuaufstellung in der Führung

Noch gerade in der Gemarkung Debstedt – Richtung Wehden über die Autobahn und dann gleich rechts – liegt das weitläufige Terrain vom
Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsverein Debstedt. Mehr als Sportplatzgröße steht den Vierbeinern zur Verfügung. Mit dem neuen Vorstand arbeitet der Verein daran, neue Mitglieder zu gewinnen, denn in diesem Jahr steht das 50jährige Jubiläum an. Der Vorsitzende Sascha Stuthmann und Anja Rosenberg vom Vorstand haben einen Einblick in die Pläne gewährt. Am „Tag des Hundes“ am 2. Juni 2024 wird auf dem Vereinsgelände an der Wehdener Str. 49 das traditionelle Hunderennen stattfinden. 2023 musste diese Veranstaltung leider ausfallen, aber aus 2022 sind recht imposante Teilnehmerzahlen vorhanden. Je nach Größe des Hundes wird in fünf Wertungsklassen die Geschwindigkeit gemessen. Die Messlatte für die Hunde zeigt auf dem Foto die eineinhalbjährige Schäferhündin Maila. Mit einer Lichtschranke gestoppt sprinten die Tiere rund 50 Meter auf einer festgelegten und abgesperrten Bahn dem Ziel entgegen. Jeder Teilnehmer (also Hund) erhält eine Urkunde für seine Leistung. 2022 gingen insgesamt 66 Vierbeiner verschiedener Rassen, Größen und Alter in das Rennen. Das kann in diesem Jahr gerne getoppt werden. Teilnehmer kommen aus der näheren und weiteren Umgebung von Geestland. Für das leibliche Wohl von Frauchen und Herrchen sorgt natürlich der ausrichtende Verein. Im Angebot des Vereins für Deutsche Schäferhunde steht die Möglichkeit der Ausbildung aller Rassen je nach Wunsch der Hundehalter bis hin zum anerkannten Gebrauchshund. Die öffentlichen Übungszeiten sind mittwochs ab 17 Uhr, samstags ab 15.30 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr für mindestens zwei Stunden. Interessierte können gerne einmal vorbeischauen und sich ein Bild machen und Informationsgespräche mit dem Vorstand führen. Nähere Informationen gibt es auch telefonisch bei Sascha Stuthmann unter 0152 32036395.

Anja Rosenberg vom Vereinsvorstand (links), Schäferhündin Maila und der Vereinsvorsitzende Sascha Stuthmann

Wieder Volltreffer – Blutspende beim DRK

Die Macher hinter den Kulissen

Es is(s)t in alle Munde: Das Deutsche Rote Kreuz Debstedt ist mit seinem vielseitigen und leckeren Buffet nach der Blutspende berühmt. Nicht nur aus dem Ort selbst kommen die Spender – auch aus der näheren und weiteren Umgebung finden die Interessierten den Weg in das Gemeindehaus bei der St. Dionysius-Kirche. „Da steckt viel Arbeit drin“ ist kurz und knapp die Antwort von Ortrud Morick der Vorsitzenden der DRK-Ortsvereinigung. Denn die über einhundert Spender je Termin, alle Mitarbeitenden des Blutspendemobils, der ärztliche Dienst und natürlich auch die unzähligen Hände hinter den Kulissen wollen, sollen und werden während der mehrstündigen Aktion lukullisch verwöhnt. Schon im Vorfeld des Blutspendetermins wird für Salate und das übrige Drumherum ordentlich geschnetzelt, gerührt, gebacken und gemacht. Bisher sind noch keine Beschwerden bekannt geworden. 121 Personen wurden für den Aderlass in Debstedt registriert, davon drei Erstspender. Gleich vier Jubiläumspender konnte das DRK in Debstedt begrüßen: Friedhelm Gündler aus Langen (100. Blutspende) und Hilke
Kahrs (Bremerhaven / 50. Spende) wurden ebenso geehrt wie David Brown und Carsten Kube für die 25. Spende. Unser Bild zeigt (v.l. Andrea Beckmann, Ortrud Morick, Friedhelm Gründler, Annegret Machner, Hilke Kahrs, Susanne Haesche, Inga Riefschläger, Manuela Buck und Roswitha Nordhusen. Erstmals informierten auch zwei Vertreter der Deutschen Stammzellspender-Datei über die Möglichket der Typisierung zur Lebensrettung von Erkrankten mit der Diagnose Blutkrebs. Der nächste Blutspendetermin vom DRK findet am 7. Mai wieder im Gemeindehaus statt.

An der Haltestelle zur Blutspende postierten sich die Geehrten und ein Teil der DRK-Helfercrew.

Im Gewerbegebiet geht die Post ab !

Geht da wirklich die Post ab ?

Da fühlen sich die Einwohner von Debstedt wohl zu Recht veräppelt: Im Gewerbegebiet wird derzeit großflächig zwischen der Tierarztpraxis und dem Großhändler Metro eine Fläche planiert. Mit schwerem Gerät. Hier wird wohl etwas Großartiges entstehen. – Weit gefehlt. Die Bevölkerung geht wohl wieder einmal leer aus. Nach dem Rückzug der Wespa mit dem Geräte-Quader vor dem Krankenhaus und der Schließung unserer Postfiliale an der Tankstelle nimmt die Infrastruktur in Debstedt den steilen Weg nach unten. Aber jetzt kommt die Post in unseren Ort – wirklich. Denn im Gewerbegebiet an der Autobahn erstellt die Deutsche Post DHL ein logistisches Sortier- und Kommissionierungsgebäude mit Anlieferungs-, Büro-, und Sozialbereich. 48 Stellplätze sind hier geplant – da geht die Post ab!

Ortsbürgermeister Bernd Krüger hält seine Münzen in der Hand – aber Briefmarken wird er auf diesem großen Areal nicht erwerben können.

Leider ohne Postfiliale für die Bevölkerung. Nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur ist unser Debstedt auf Grund der Einwohnerzahl mit einer Filiale auszustatten. In der Statistik der Agentur (neuester Stand 13.10.2023) ist für Niedersachsen unser Ort mit aufgeführt. Alle Bemühungen der Verantwortlichen der Post zur Errichtung einer Filiale sind bisher ohne Erfolg gekrönt. Der Service an unseren gelben Briefkästen ist arg eingeschränkt. Wer nicht früh morgens pünktlich seinen Brief einwirft, der hat schon verloren. „Morgen ist ja auch noch ein Tag“ (meint wohl die Post).

Aber Ortsbürgermeister Bernd Krüger hat zumindest ein Trostpflaster in der Hand, welches auf die große entstandene Wunde (wie eine Briefmarke) geklebt werden kann: Beim Netto-Markt gegenüber dem Krankenhaus soll rechts neben dem Supermarkt eine
Paketstation zum Empfangen und Absenden von Lieferungen aufgestellt werden; wohl auch mit dem Angebot Postwertzeichen erstehen zu können. Immerhin, denn der Ortsrat kämpft seit Monaten vergebens für eine neue Postfiliale mit persönlichen Ansprechpartnern in Debstedt. Dieses gesetzlich festgeschriebene Qualitätsmerkmal behält der Ortsrat im Auge. Wir lassen nicht locker.

Nach dem Markt ist vor dem Markt

Marco Kolle blickt voraus

In den nächsten Tagen begehen wir das Osterfest. Marco Kolle als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Debstedt ist auch dabei – er blickt aber zielstrebig bereits auf den Dezember 2024. Mit Augenmerk auf das beliebte Anleuchtfest sowie des zweitägigen Weihnachtsmarktes im Ort beginnen schon jetzt die notwendigen Vorbereitungen. Als Erstes: Ein stattlicher Baum für den Marktplatz muss gefunden werden. Hoch und breit gewachsen soll die Tanne schon sein – so ungefähr um die 18 Meter Länge sind die Vorstellungen der Organisatoren.

Marco Kolle – Vorsitzender der Dorfgemeinschaft vor dem Hinweisschild am Marktplatz

Angebote nimmt der Vorsitzende gerne unter der Kontaktadresse marco.kolle@t-online entgegen.
Aber ohne die zahlreichen fleißigen Helferinnen und Helfer läuft nichts. Absolut nichts. Immer wieder nutzt Marco Kolle jede Gelegenheit, um Ehrenamtliche zur Unterstützung dieser Tätigkeit für das Gemeinwohl zu finden. Jede helfende Hand ist willkommen.

Ortsrat und Dorfgemeinschaft informieren

Rückblick 2023 und Vorschau des laufenden Jahres

Schlechter hätte das Wetter für die Sommer-Veranstaltung der Dorfgemeinschaft (DG) nicht sein können: „Das Fest“ stand im vergangenen Jahr unter keinem gutem Stern. Wind, Regen, Kälte – alles am Tag der lang geplanten Party auf dem Dorfplatz. Von einem solchen derben Rückschlag lassen sich die Organisatoren um den Vorsitzenden Marco Kolle nicht entmutigen. 2024 wird mit voller Kraft in die Hände gespuckt und wohl wieder ein neues Event in Debstedt auf die Beine gestellt. Für März ist eine Sitzung der Dorfgemeinschaft geplant – dann wird sich herausstellen, wer weiterhin mit anpackt. Eine für den Ort positive Idee entstand im strömenden Regen beim „Fest“: Hier muss zum Unterschlupf ein Wetterschutz angeschafft werden. Der Ortsrat hat mit dem Förderverein eine Lösung gefunden und vier Pavillons angeschafft Der Ortsbürgermeister nimmt dazu später Stellung. Weit über die Grenzen Debstedts hinaus bekannt ist der zweitätige Weihnachtsmarkt mit dem vorherigen Anleuchtfest .Zahlreiche Helfer waren wieder erforderlich – allein das Baumaufstellen und Schmücken hat den Helferinnen und Helfern alles abverlangt. Ohne den Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen wäre ein solches Ereignis auf dem Marktplatz nicht möglich – resultierte der DG-Vorsitzende. Nach dem Abtakeln und Zerlegen des 18-Meter-Baumes fand Pastorin Christa Maschke unter breiter Zustimmung der Helfer die passenden lobenden Worte des Dankes für den Cheforganisator Marco Kolle.

Bernd Krüger: „Wir für Debstedt“

Gemeinsam packen wir das – eine tolle Idee mit der Anschaffung von Pavillons. Alle Vereine, Verbände, Kirche und Institutionen aus Debstedt können bei uns die großen Unterstände buchen. Vier große, stabile Zelte von jeweils 3 x 6 Metern stehen bereit. Statt Wasserkanistern für die Verankerung hat der Förderverein tief in die Tasche gegriffen und zusätzlich zu den Unterständen entsprechende Gewichte mit besorgt. Kräftige Zeltwände mit Panoramafenstern geben die Möglichkeit, für allen Aktionen der Vereine verwendet werden zu können. Weiterhin nennt Bernd Krüger stellvertretend für alle 2023 gelaufen Projekte den Einsatz der Feuerwehrjugend zum nachhaltigen Anpflanzen von zahlreichen Obstbäumen, die der Förderverein zur Verfügung gestellt hat. Die Ortssäuberung lief im vergangenen Jahr wieder einmal optimal. Das Osterfeuer wurde vom Osterhasen besucht und die vielen Kinder hatten ihren Spaß. Auch 2024 steht der Ortsrat an der Seite seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Los geht es mit dem Osterfeuer am 30. März auf dem Büttel in Debstedt. „Ich würde mich besonders freuen, viele neue Familien aus unserem Ort begrüßen zu können, die jetzt ihren Lebensmittelpunkt hier gefunden haben“ – so Krüger.. Die Termine für die Anlieferung von Grünschnitt des Brauchtumsfeuers wird der Ortsrat in der Tagespresse bekannt gegeben. Zu finden ist der Anbrennplatz von der Bahnhofsallee Richtung Wehden – gleich hinter den Bahnschienen. „Mok wi“ – ist ein ehrenamtliches Team für Debstedt. Zahlreiche Ruhebänke für Spaziergänger wurden im vergangenen Jahr in der weitläufigen Gemarkung aufgestellt. 2024 sollen noch weitere Ruheplätze folgen – so der Ortsbürgermeister. Bedingt durch das Regenwetter etwas eingetrübt war im letzten Jahr
unser Laternenumzug. Mit Powermusik aus dem Feuerwehr-Begleitfahrzeug konnten wir dennoch eine große Gruppe von Kindern mit Begleitung durch den Ort führen. Die anschließende gemütliche Zusammenkunft der Familien bei Bratwurst und Getränken ist obligatorisch in Debstedt.

Ortsbürgermeister Bernd Krüger (rechts) und der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Debstedt

(Marco Kolle) beim Neujahrsempfang der Stadt Geestland.