Hauptschützenfest Debstedt

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Die Schützen in Debstedt trotzten der Hitze. Vorsitzender Thore Winkler (von links) präsentierte nach Abschluss der Wettkämpfe die neuen Majestäten. Jugendkönigin Zoe Peters, Kinderkönig Thilo Winkler, Königin Almut Winkler sowie Schützenkönig Horst-Georg Winkler.

Die schwüle Sommerhitze am vergangenen Wochenende hat so manche Veranstalter zur Absage eines lang geplanten Events veranlasst. Aber die Schützen aus Debstedt trotzten den Temperaturen und ermittelten somit unter erschwerten Bedingungen die Kämpfe um die Königswürde. Drei Tage lang – zwei Tage Wettbewerb auf dem Schießstand am Weideweg und am Folgetag die Proklamation der neuen Majestäten mit Übergabe der Königsketten und großem Empfang
auf dem Vereinsgelände. Die Sieger stellte in diesem Jahr zu 75 Prozent die stark vertretene Familie Winkler. Kinderkönig wurde Thilo Winkler, der mit dem Lichtpunktgewehr 159 Ringe erzielen konnte. Ab dem sechsten Lebensjahr können Kinder unter fachkundiger Anleitung mit dem Gewehr auf die elektronische Scheibe anlegen. Die Jugendlichen kämpfen dann mit dem Luftgewehr. Hier setzte sich Zoe Peters gegen die Konkurrenz durch. Schon am Freitag begannen die Vereinsinternen Kämpfe um den Vogel.Von Ring, Krone, Kopf ging es über insgesamt 14 abzuschießende Ziele bis hin zum Rumpf. Bei den Damen hatte in diesem Jahr Almut Winkler die wohl ruhigste Hand und schoss den Vogel ab. Ihr Schwager Horst-Georg Winkler ist seit 39 Jahren Mitglied im Debstedter Schützenverein. Beheimatet im Ruhrpott konnte er jetzt das erste Mal die Königswürde erringen. Aber die Debstedter Schützen haben noch mehr auf dem Zettel
als nur das Hauptschützenfest. Neben den eigenen Vereinsaktivitäten starten sie auf Kreis- und Landesebene im sportlichen Vergleich. Der Bundesentscheid soll
in diesem Jahr auf der Anlage am Weideweg stattfinden. „Über 90 Personen sind jetzt Mitglied im Schützenverein Debstedt“ berichtet Vorsitzender Thore Winkler. Einen finanziellen Kraftakt hat der Verein aber noch ins Auge gefasst: eine Umbaumaßname soll mehr Licht auf den Schießstand bringen, die Vereinskasse ist dann stark gefordert.

Doppelpack beim TSV

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Beim Public Viewing des TSV Debstedt konnte bei der Fußball-Weltmeisterschaft nicht nur der DFB mit Erfolgstrainer Julian Nagelsmann punkten. Im ollbesetzten Vereinsheim fieberten bei Bier und Bratwurst die Fans der Nationalmannschaft dem Erfolg entgegen. Nach dem genialen Doppelpack von Deniz ndav in der Hinrunde legte der TSV Debstedt noch einen drauf: Noch während der Fußball-Weltmeisterschaft ehrte der Verein seine besonders treuen <,Mitglieder: Von links: Marc Burkhardt -1. Vorsitzender, Werner Wegesend – 60 Jahre, Jasmin Riggers – 25 Jahre, Bodo Tom Wörden – 70 Jahre, Dirk Harjes – 66 Jahre, Klaus Buck – 60 Jahre, Matze Wittschieben – 40 Jahre. Zur Ehrung verhindert waren leider Manuela Buck – 40 Jahre, Gertrud Burmeister 25 Jahre, Jens Kück – 40 Jahre, Walter Rohde – 40 Jahre, Jürgen Stünkel – 50 Jahre, Kalle Witgen – 60 Jahre.

Info und Fotos: Katrin Burkhardt / Anita Köckritz
Zu den Bildern: Beim Public Viewing starrten alle Besucher auf den großen Bildschirm des TSV Debstedt
Langjährige Mitglieder wurden vom 1. Vorsitzenden Marc Burkhardt (links) auf der Mitgliederversammlung besonders geehrt.

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Sommerspektakel am Heimatmuseum

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Mittelalterliches Spektakel in Debstedt

Das schwere Kettenhemd der mitteralterlichen Kämpfer blieb auf dem Rasen liegen, denn zum großen Sommerspektakel beim Debstedter Heimatverein brannte die Sonne vom blauen Himmel herab und auch der kurze Regenschauer am Sonntag brachte kaum eine Abkühlung. Da kamen die Hobby-Darsteller in ihren altwürdigen Gewändern auch ohne besondere Requisiten ins Schwitzen. Auf dem weitläufigen Gelände mit gut einem halben Hektar – also über 5000 Quadratmeter – luden über 20 interessante Stände zur Verweilung auf. Die Organisatoren achteten dabei auf eine große Vielfalt von Angeboten. „Die erste Planung dieser dritten Auflage unseres mittelalterlichen Festes in Debstedt begann bereits 2024“ – so der Hausherr und Veranstalter Philipp von der Reith. „Ein buntes Treiben von Händlern, Handwerkern und Darstellern wurde geboten“- so von der Reith weiter. Viele der Akteure stehen noch im Beruf und müssen ihren Urlaub für diese Darstellungen entsprechend planen. Kulinarisch konnte auch an jeder Ecke etwas entdeckt werden. Selbst die traditionelle Suppe aus dem Grapen durfte an diesem Ort nicht fehlen. Bis hin zur großen Feuershow stellten die Veranstalter so einiges auf die Beine. Als Heerlager werden die einzelnen Zelte bezeichnet. Bereits seit vergangenen Mittwoch sind die ersten mobilen Unterkünfte hinter dem Heimatmuseum aufgebaut worden. Aber das Wetter machte zu Schaffen: Die Sonne trieb alle in den Schatten, der Sturm vor der Veranstaltung zerschmetterte das Geschirr eines Anbieters (der Heimatverein hat hier sofort entsprechenden Ersatz zur Verfügung gestellt und der leichte Regenschauer am Sonntag brachte auch nur kurzfristig Abkühlung. Gemeinsam mit einer Gruppe aus Bremervörde wurde das Spektakel geplant. In einem Umkreis von gut 100 Kilometern um die Stadt an der Oste stellen die Artisten ihr Können in den zahlreihen Orten zur Schau. Von Jung bis Alt ist für jeden Besucher etwas dabei – so lauten die Versprechen – und das stimmt. Leuchtende Kinderaugen sieht Schmied Guido Kluding am Ende der Mitmach-Aktion am Feuer. 15 Minuten dürfen die Jüngsten unter fachkundiger Anleitung werken. Seit 1986 ist Kluding in diesem Job tätig und nach dem Ruhestand weiterhin für das Mittelalter-Team tätig. Auch Schwertkämpfe unter Leitung von Ulf Schiewek-Behnken wurden den Passanten demonstriert. Natürlich darf bei einer solchen mittelalterlichen Show die Musik nicht fehlen. Mit Geige, Drehleier, kleiner Trommel und Gesang unterhielten die Musiker mit ihren Künstlernamen Fiedel-Fritz, Leier-Lilly und Trommel-Flo auch
ohne Lautsprecher amüsant die Anwesenden.

Fidel-Geiger Fritz, Leier-Lilly und Trommel-Flo unterhielten die Schaulustigen mit Musik und Gesang.